Nutzung
Nutzung – was bedeutet eigentlich kleingärtnerische Bewirtschaftung?

Kleingärtnerische Nutzung ist gegeben, wenn der Kleingarten zur Gewinnung von Gartenbauerzeugnissen für den Eigenbedarf und zur Erholung des Pächters und seiner Angehörigen dient. Grundlage ist das Bundeskleingartengesetz, Einzelheiten regelt die Gartenordnung.

Auf mindestens 1/3 der Gartenfläche sollte Obst und Gemüse angebaut werden.

Für das Anpflanzen von Obstbäumen und Beerensträuchern gibt es verbindliche Grenzabstände, für Hecken sind Wuchshöhen festgelegt.

Die Anpflanzung von Gehölzen (außer Obstbäumen) die von Natur aus höher als 3 m werden, ist nicht erlaubt.

An Ziergehölzen sind nur halbhohe Arten und Sorten bis maximal 2,50 m zulässig.

Als Bebauung ist eine Laube in einfacher Ausführung mit höchstens 24 m² Grundfläche einschließlich überdachten Freisitzes zulässig.

Alle bis zum 03.10.1990 rechtmäßig errichtete Bauten haben lt. § 20 a Bundeskleingartengesetz Bestandsschutz.

Ein Teich darf bis zu einer Größe von 10 m² angelegt werden.

Kleingewächshaus und Frühbeetkästen dürfen errichtet werden.
Vor Beginn jeglicher Baumaßnahme ist die Zustimmung des Vorstandes einzuholen.

Die Gärten dürfen ausschließlich vom Pächter und zu seinem Haushalt gehörenden Personen bewirtschaftet werden.

Nachbarschaftshilfe bei der Gartenbewirtschaftung ist gestattet.

Dauert sie länger als sechs Wochen, ist der Vorstand zu informieren.